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† Mad World †




An sich kann ich nicht besonders viel sagen, außer dass es mir noch immer sehr weh tut... egal was ich tue oder eben nicht tue, das Schema bleibt erhalten. Ich weiß gar nicht ob er mich vermisst oder gar an mich denkt. Wie dumm muss ich doch sein um mir überhaupt Hoffnungen zu machen... - jeder Atemzug fällt mir schwer, ich kann gar nicht sagen wie sehr. Dennoch atme ich, Tag ein und Tag aus obwohl ich gar nicht will. Vielleicht kann ich das in Worten ausdrücken, was ich fühle... - schaden würde es mir jedenfalls nicht.


Ich weiß noch immer nicht wieso du in meine Welt gekommen bist... - wie du die Tür gefunden hast. Vielleicht war ich einfach auch zu unvorsichtig und du dachtest dir "Hey... schauen wir mal was wir da finden." Ich weiß nicht, was du gefühlt hast als du "mich" gesehen hast und ehrlich gesagt, ich will es auch nicht wissen. In meiner Person und in meinen Gedankengängen habe ich mich stets bestätigt gefühlt... - angefangen bei dem ersten Menschen dem ich mich geöffnet habe und aufhörend bei einer Seelenverwandte, die mir eine Leere bescherte, die der Normalität in keinster Weise mehr entsprach. Trotz vieler Ängste öffnete ich mich Menschen und sie haben das was sie gesehen hatten, so dermaßen zertreten, dass ich für mein Leben lang gezeichnet sein werde. Als wäre meine Seele ein Scharlachroter Buchstabe, welcher nicht mehr wegzurkiegen ist. Ich wurde geformt als auch gebogen... - in jeder Weise die man einen Menschen formen als auch biegen könnte und dennoch, nie habe ich mich geschlagen gegeben.


Ist es des Menschen Schicksal noch mehr zu leiden, wenn er sich den Normen stellt? Nicht aufgeben möchte? Was habe ich verbrochen, um eine Erfahrung mein Eigen nennen zu können, welche es mir sehr schwer macht anderen Menschen zu vertrauen... oder diese gar zu lieben. Und wenn ich diese Gefühle doch einmal zugelassen habe, bestraft man mich weil ich gehofft hatte... nur für einen winzigen Moment gehofft, wobei es anschließend wie eine Seifenblase in tausende kleiner Stücke zerplatzte. Meine Lektionen bestanden darin, sie zu meistern und das habe ich gemacht... dennoch frage ich mich manchmal, was wäre passiert wenn ich mich einfach treiben gelassen hätte. Mich einfach "angepasst".


Wäre ich heute die, welche ich sein wollte? Hätte ich die gleichen Gefühle wie jetzt? Würde ich mir so verraten, betrogen und hintergangen fühlen? Wäre ich glücklich? Hätten sich meine tiefsten und dunkelsten Ängste bestätigt? Hätte ich eventuell einen Menschen an meiner Seite, dem ich vertrauen könnte und der mich vielleicht so genommen hätte wie ich bin? Hätte ich eine Familie? Warum mache ich es mir selbst so schwer... - wogegen kämpfe ich hier? Bin ich es vielleicht selbst? Ich weiß es nicht... - wenn ich die Augen meiner Mitmenschen blicke, dann sehe ich mich selbst nicht. Vielleicht bin ich wirklich nur ein Spiegel und zeige das, was man wirklich ist... - aber da ich kein


Ich habe, kann ich mich selbst nicht wiederspiegeln - paradox irgendwie, aber dennoch eine Tatsache welche für sich selbst spricht.
21.1.08 11:53
 


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